Hintergrund der Bürgerinitiative

Nachdem in der WAZ über das mögliche Aus für das Horststadion berichtet wurde, haben sich Holsterhauser Bürger zu einer Bürgerinitiative Horststadion zusammengeschlossen. Den 18 Gründungsmitgliedern geht es um den Erhalt des Horststadions für den Vereins- und Schulsport und als natürliche Umgebung für Mensch und Tier. Inzwischen unterstützen die Ziele der Bürgerinitiative mehr als 200 Mitglieder.

Gutachten der Stadt Herne als Ausgangspunkt

Im Auftrag der Stadt Herne hat die Forschungsstelle „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ der Bergischen Universität Wuppertal in den Jahren 2013 und 2014 empirische Untersuchungen durchgeführt und weitere Planungsgrundlagen erarbeitet. Im Teil B werden Sportstättennachfrage und Sportstättenangebot verglichen. Für die Herner Fußballplätze wurde anhand der damaligen Bevölkerungsprognose ein Überangebot bilanziert. Das Horststadion Holsterhausen wurde in dem Gutachten zusammen mit drei weiteren Fußballplätzen in die Kategorie "Standorte mit hoher bzw. sehr hoher Auslastung" gelistet.

Unverständlicher Dissens zwischen Gutachten und Ergebnissen des "Runden Tisches"

Ein vom Sportausschuss der Stadt Herne eingesetzter "Runder Tisch Fußball" hat im Jahr 2016 zu dem Ergebnis geführt, dass vier Fußballplätze geschlossen werden müssten. Hierunter wurden auch der Fußballplatz an der Wiesenstraße und das Horststadion aufgeführt. Einer der beiden Sportplätze soll aufgegeben werden. Der Beschluss der städtischen Gremien, den Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportplatz an der Wiesenstraße zu fördern, wird als gleichbedeutend mit einem "Tod auf Raten" für das Horststadion und den ansässigen Verein gesehen. Das von der Stadt beauftragte Gutachten hat jedoch dem Horststadion attestiert, einer der am besten ausgelasteten Sportplätze Hernes zu sein. Der Gutachter hat empfohlen, solche Anlagen aufzuwerten.