Direkte und indirekte positive Aussagen zum Horststadion

Bereits bei der Bürgerversammlung der SPD Fraktion am 16. Mai 2018 im Heinz-Westphal-Haus hat sich der Fraktionsvorsitzende Udo Sobieski deutlich zum Horststadion bekannt:

Es wird keine Entscheidung gegen den Willen der Bürger und des Vereins geben.

Bei dieser Veranstaltung und bei mehreren Aktivitäten des Vereins und der Bürgerinitiative wurde der Rückhalt und der Einsatz für das Horststadion in der Holsterhauser Bevölkerung sehr deutlich.

Im Frühjahr 2019 stellte die Stadtverwaltung die Ergebnisse eines städtebaulichen Wettbewerbs für Wohnviertel am Herner Stadtgarten und am Eickeler Volksgarten vor. Hier wird der Slogan „Wohnen auf Sportplätzen“ mit Leben gefüllt. Bebaut werden die Sportplätze am Stadtgarten/ FC Herne 57 und Reichsstraße / DSC Wanne-Eickel. (siehe WAZ vom 2.4.2019)

Aufgrund der Proteste von Schulen, Verein  und Gründung der Bürgerinitiative im März 2017 wurden ähnliche Pläne für das Horststadion zurückgestellt. (siehe WAZ vom 15.4.2017)

Viel Überzeugungsarbeit führt nun bei den Verantwortlichen zu einem Umdenken

Kai Gera, der Vorsitzende des Sportausschusses verspricht nach der Aufgabe von fünf Sportplätzen, dass es keine weitere Schließung von Anlagen geben wird. (siehe WAZ vom 17.4.2019)

Der Sport hat seine Pflicht und Schuldigkeit für die Entlastung des städtischen Haushalts getan. In den nächsten Jahren wird es keine Schließung von Sportplätzen geben. Vielmehr wollen wir auch bei knappen Kassen dafür sorgen, dass weitere Aschen- in Kunstrasenplätze umgewandelt werde.

Reinhold Spohn, wiedergewählter Kreisvorsitzender des Fußballkreises Herne, erwiderte auf die Frage des WAZ-Redakteurs: „Was steht in den kommenden Jahren oben auf Ihrer Agenda?“ (siehe WAZ vom 17.4.2019):

Wir müssen weiter daran arbeiten, dass vor allem in Herne und Wanne-Eickel alle Fußballvereine über einen Kunstrasen verfügen. Nur dann ist auch eine effektive Jugendarbeit möglich.

Diese mittlerweile erfreulichen Perspektiven für Herner Aschenplätze und insbesondere für unser Horststadion zeigen, dass Bürgerargumente bei den verantwortlichen Politikern und Sportfunktionären Gehör finden.

Nun müssen den Worten auch Taten folgen

Die Forderung der Bürgerinitiative, neben den 327.000 EUR, die für 2020 im Haushaltsplan vorgesehen sind, für 2021 weitere Gelder einzuplanen, ist folglich jetzt noch aktueller und dringender geworden.

Dann müssen die bindenden Beschlüsse über die Gesamtkosten und Zeitabläufe  im Sportausschuss, Bezirk und Rat gefasst werden.

Die BI wird die weiteren Abläufe aufmerksam verfolgen, begleiten und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden halten.

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