Drei Jahre Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen

Vor rund drei Jahren, genau am 7. März 2017, wurde die Bürgerinitiative (BI) von 18 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen, die Satzung beschlossen und der Vorstand gewählt.

Vielseitige Aktivitäten folgten, so dass die öffentliche Wahrnehmung der BI in Presse und Internet schnell zunahm. In diesem Zusammenhang sei bspw. an die stetig anwachsende Mitgliederzahl , die erfolgreiche Online-Petition, Aufbau und Pflege des eigenen Internetauftritts , Schaffung von Freizeit-Sportangeboten sowie die Organisation und Durchführung von mehreren Bürgerfesten erinnert.

Presseberichte mit Überschriften wie „Kampf ums Holsterhauser Herz“, „Aufgeben kommt nicht in Frage“,  „In Holsterhausen bewegt sich was“, „BI Horststadion drängt auf Zusagen“, „Bürgerinitiative punktet“ , „Horststadion erlebte viele Kämpfe“ bis zu „Horststadion steht vor der Rettung“ zeugen andeutungsweise von der Dynamik in diesen drei Jahren.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat im März 2018 der Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen anlässlich der Bewerbung zum "Otto-Wels-Preis für Demokratie" Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Von Politik und Verwaltung wurde zunächst im Mai 2018 zugesagt, dass bis 2020 im Horststadion, entgegen früherer Pläne, nichts passieren werde. Dann werde erneut geprüft und beraten. Aus Sicht der BI hieß dies aber nur: „Wir sitzen das aus“.

Im Frühjahr 2019 mehrten sich dann direkte und indirekte positive Aussagen zum Horststadion. Am 17. Mai 2019 wurden die positiven Aussagen seitens der Politik bestätigt und konkretisiert: Die Bestandserhaltung des Stadions, der Wechsel von Asche auf Kunstrasen und die Modernisierung der Leichtathletikanlagen sollen 2020/21 erfolgen.

Im Haushaltsplan 2020 der Stadt Herne wurde der Investitionsansatz für das Horststadion von 327.000 € auf 850.000 € erhöht. In den Erläuterungen steht:

Erneuerung Horststadion (2020)

Bei  diesem neu eingeplanten Projekt handelt es sich um die Sanierung des Horststadions. Das Großspielfeld wird von Tennenbelag in ein Kunstoffrasen- Spielfeld umgewandelt. Darüber hinaus sollen die Leichtathletik Anlagen umgebaut und erneuert werden. Für den Umbau sind Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 850 TEUR eingeplant.

Da der Haushalt im Februar vom Regierungspräsidenten Arnsberg ohne Auflagen genehmigt wurde, steht der Planung und Umsetzung also nichts mehr im Weg. Auf die ersten Entwürfe dürfen wir alle gespannt sein.    

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