WAZ: "Horststadion: Initiative regt Landesförderung an"

Prüfung der Stadt noch nicht abgeschlossen. Antragsfrist läuft Ende Juli ab.

Kann ein Umbau des Horststadions aus einem neuen Fördertopf des Landes finanziert werden? Auf Förderungsmöglichkeiten durch das neu aufgelegte Programm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018" hat die Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen die Stadt vor sieben Wochen in einem Brief an Oberbürgermeister Frank Dudda aufmerksam gemacht.

Die Stadt prüfe derzeit noch, ob ein Förderantrag möglich sei, erklärt Stadtsprecher Christoph Hüsken auf Anfrage der WAZ. Die Prüfung sei aber noch nicht abgeschlossen. Die Zeit drängt allerdings: Die Antragsfrist endet am 31. Juli.

Grundsätzlich förderfähig aus diesem Landesprogramm ist offenbar eine andere Maßnahme in Holsterhausen: Für die Errichtung eines Quartiersparks an der Klosterstraße will die Stadt Mittel aus dem Investitionspakt beantragen, wie sie bereits im Juni im Planungsausschuss ankündigte. Wie berichtet sollte die seit vielen Jahren auf der Agenda der Stadt stehende Maßnahme bereits 2017 über ein anderes Landesprogramm umgesetzt werden. Dieses Programm lief dann jedoch aus.

Die neue NRW-Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) und die Herner Christdemokraten hatten im Mai darauf hingewiesen, dass eine Förderung des Quartiersparks aus dem Investitionspakt möglich sei - im Falle eines entsprechenden Antrags der Stadt. Den will die Verwaltung auch stellen. Die Kosten für einen Quartierspark Klosterstraße liegen bei rund 700.000 Euro.

Nach Einschätzung der Bürgerinitiative erfüllt das "Projekt Horststadion" die Voraussetzungen für eine Förderung aus dem neuen Landesprogramm. Laut der Ausschreibung sei auch eine Förderung von Sportanlagen mit Kunstrasen möglich, erklärt BI-Sprecher Rolf Bremer.

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Den vollständigen Artikel inklusive Foto(s) finden Sie in der gedruckten Ausgabe der WAZ (Herne/Wanne-Eickel).

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