WAZ vom 20.05.2019: "Horststadion: CDU Herne gehen Rettungspläne nicht weit genug"

Die CDU begrüßt die Sanierungspläne für das Horststadion. Wie berichtet, will die SPD die in die Jahre gekommene Sportstätte erhalten und unter anderem mit einem Kunstrasen modernisieren. Der CDU gehen die Pläne aber nicht weit genug.

In Zeiten des Wandels von Ortskernen sei ein Mittelpunkt in Holsterhausen weiterhin absolut notwendig, sagt CDU-Ratsfrau Gabriele Sopart in einer Mitteilung der Union. CDU-Fraktionschefin Bettina Szelag zeige sich erfreut „über die Signale aus der SPD“, weise aber auch auf die angespannte Haushaltslage hin: „Wenn die Mittel für die Sanierung zur Verfügung stehen, werden wir diese Pläne gerne mit breiter Mehrheit im Rahmen der Kooperation verabschieden“, so Szelag.

Radicke: Holsterhausen hat strukturelle Bedürfnisse

Dem CDU-Kreisvorsitzenden Timon Radicke gehen die Pläne laut Mitteilung nicht weit genug. Er habe sich ein Bild von den sportlichen Aktivitäten am Horststadion gemacht und mit Eltern gesprochen. „Holsterhausen ist aber nicht nur das Horststadion“, so Radicke. Holsterhausen habe strukturelle Bedürfnisse.

Es gelte aber auch den Kern des Stadtteils ins Auge zu fassen: „Alle diese positiven Effekte müssen sich auch auf die Bielefelder Straße und den Ortsmittelpunkt auswirken.“ Dies sei jetzt auch Aufgabe der Politik in Rat, Bezirksvertretungen und Ausschüssen fernab aller Wahlkampfbestrebungen.

 

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